::: Skate Love :::
2. Dezember 2020, 00:10
Filed under: STREETART, Berlin, unknown



::: Merry Crisis :::
1. Dezember 2020, 00:30
Filed under: STREETART, Berlin, PROST | Schlagwörter: ,

„Merry Crisis“ Adventskalender 2020 – jeden Tag ein aufheiterndes Foto



::: Rabotniki :::
25. November 2020, 01:27
Filed under: Berlin, STREETART, Various & Gould | Schlagwörter: ,

📷 2009



::: Liebe am U-Bahnhof der Gesellschaft :::
24. November 2020, 19:47
Filed under: Berlin, El Bocho, STREETART | Schlagwörter: ,

📷 2012



::: Es ist Montag :::
23. November 2020, 07:39
Filed under: Hamburg, Rebelzer, STREETART | Schlagwörter:


📷
2011



::: Der Sommer is ja auch vorbei :::
22. November 2020, 10:25
Filed under: Berlin, STREETART, Urkel | Schlagwörter: , ,


📷 2012



::: Merry Crisis?:::
20. November 2020, 04:11
Filed under: STREETART | Schlagwörter:

Advents-Blogging im Dezember

Mittlerweile habe ich hier für mich eine Struktur gefunden, wie ich den Blog gerne weiter führen möchte. Dazu aber weiter unten, falls es jemanden interessiert.

Ab dem 1. Dezember werde ich erst einmal jeden Tag ein Archiv-Foto posten, welches vorrangig einen unbekannten Künstler hat. Es wird ein „Merry Crisis“ Adventskalender.
Da man der Streetart nachsagt, das sie in Teilen einen negativen Touch hat (nicht immer aufheiternd, kritisch etc. pp.) habe ich aus den Archiven der letzten 10 Jahre Fotos aus Berlin und Hamburg heraus gesucht, die entweder witzig sind, einfach nur charmant und/oder die ein bisschen die Seele streicheln.

Damit werde ich angedacht auch nach Weihnachten und im nächsten Jahr weiter machen, denn bei 10.000 Fotografien kommt schon was zusammen. Es gibt zudem noch viele Fotos, die nie veröffentlicht wurden.

BO ING auf dem Teufelsberg, 2013

Auch wenn hier derzeit kaum mit gelesen wird, weil ich so lange weg war und der Blog längere Zeit auf nicht-öffentlich stand, hoffe ich, das der eine oder andere damit ein wenig Freude hat!
Ansonsten werde ich in Zukunft weniger reines Ein-Foto-Blogging betreiben, sondern „kleine Serien“ veröffentlichen, wie ich das bereits bei Blu, Rö´s Urbex-Graffiti, Gaia, dem Portugiesen Vhils, dem Wilden Wedding oder dem einstigen Maria/Magdalena umgeändert habe. Einzelne Fotos werden in Zukunft dann also nur noch „zwischen geschoben“ und bilden nicht mehr die Grundlage, so wie das einst angedacht war.

Dazwischen wird es in baldiger Zeit hoffentlich auch aktuelle Sachen geben, denn auf dem Plan steht noch viel, es muss nur endlich mal umgesetzt werden. Momentan fühle ich mich derzeit dafür noch nicht fit genug. Aber: aufgehoben ist nicht aufgeschoben!

Wer also „Fotos gucken will“, sollte tatsächlich nicht auf den nächsten, aktuellen Beitrag von mir warten (mit Ausnahme im Dezember), sondern im Archiv stöbern, welches nach den Namen der Künstler geordnet ist – ebenso, was die Bezirke betrifft. Da ist zwar auch noch einiges zu bearbeiten, aber das Gröbste ist schon geschafft.



::: Cuvry-Graffiti is Black :::
17. November 2020, 15:41
Filed under: Berlin, Blu, JR (Juste Ridicule), STREETART | Schlagwörter: ,

Blu aus den Jahren 2009, 2011 und 2013

Die Cuvry-Graffiti in Berlin-Kreuzberg waren zwei großflächige Fassadenbilder des italienischen Streetart-Künstlers Blu, die zu den bekanntesten Graffiti in Berlin gehörten und in keinem Bildband fehlen durften.
Weniger aus Protest gegen die vorgesehene Bebauung des Geländes durch den neuen Investor, als vielmehr als Zeichen gegen die Stadtentwicklungspolitik und den Umgang Berlins mit der Kunst wurden die Graffiti im Dezember 2014 im Einvernehmen mit dem Künstler Blu in einer Nacht- und Nebel-Aktion mit schwarzer Farbe übermalt. Zum Schluss blieb ein Stinkefinger bestehen, der jedoch später übermalt wurde.
Mit der Zerstörung des Kunstwerkes wollte man zuvor kommen. Dadurch war es auch möglich, der Stadt noch eine Botschaft mitzugeben. Selbst habe ich keine Fotos davon.

Graffiti von Blu aus den Jahren 2007/2008

Die beiden Graffiti von Blu entstanden in den Jahren 2007/2008 und erstreckten sich über die Brandwände (fensterlosen Seiten-Außenwände) von zwei Häuserblocks, die an die Brache angrenzen.
Das erste Bild kreierte Blu im Sommer 2007 im Rahmen des „Planet Prozess“, eines Ausstellungsprojektes des Berliner Kunstvereins Artitude zur Street-Art.

Ein Bild stellte den kopflosen Oberkörper eines Mannes dar, der an den Handgelenken je eine goldene Uhr trug. Die Uhren waren als Handschellen gestaltet und mit einer goldenen Kette verbunden. Mit den gebundenen Händen richtete der Mann seine Krawatte.

Das andere Graffiti zeigte zwei maskierte Figuren, eine auf dem Kopf stehend. Beide streckten die Hände aus und rissen sich gegenseitig die Masken von den Köpfen. Mit den Fingern der freien Hände formten die Figuren ein E und ein W – die US-Zeichen für Eastside und Westside, für Ost und West.

Wenige Meter entfernt am Spreeufer verlief die Berliner Mauer. Entsprechend wertete die Süddeutsche Zeitung: „Das Motiv, ein Statement zum Wandel der ehemals geteilten Stadt, ging um die Welt. Heute gilt es als Symbol für Berlins Status als Hauptstadt der Streetart“.

Dieses Bild war ursprünglich ein Gemeinschaftswerk von Blu und dem französischen Street-Art-Künstler und Fotograf JR, bekannt für sein auch in Berlin vorhandenes Werk: „The Wrinkles of the City – Die Falten der Stadt“.

JR hatte die schwarz umrandeten Augenpartien beigesteuert, die in der Ursprungsversion in den Gesichtsmasken offenlagen.
Nachdem der Regen die Augen weitgehend abgewaschen hatte, ersetzte Blu sie mit den heute meist bekannten Tauchermasken.

Den Slogan: „Reclaim Your City“ (Hol dir die Stadt zurück) über dem Bild, der auf der Hauswand bereits vorhanden war, ließen Blu und JR stehen.
Der Slogan gilt weltweit als Ausdruck urbaner Protestbewegungen um Macht und Teilhabe am städtischen Raum.

Die ehemalige Cuvrybrache befand sich östlich des Schlesischen Tors und der Oberbaumbrücke. Das rund 12.000 m² umfassende, mittlerweile bebaute Areal am nördlichen Ende der Cuvrystraße erstreckt sich bis zum Spreeufer.
Das spätere Dorf aus Zelten und Hütten auf der Brache wurde im September 2014 nach einem Brand geräumt.

Das Gelände ist Teil des Investorenprojekts Mediaspree, das die Ansiedlung von Kommunikations- und Medienunternehmen entlang eines Teils des Spreeufers und eine diesem Bereich entsprechende Umstrukturierung vorsieht. Auf größtenteils bislang un- oder zwischengenutzten Grundstücken entstanden später Bürogebäude, Lofts, Hotels und andere Neubauten.

📷 2009, 2011 und 2013



::: Bitte leben :::
15. November 2020, 05:52
Filed under: Berlin, STREETART, unknown | Schlagwörter:


📷 2013



::: Vhils am ADS :::
14. November 2020, 14:03
Filed under: Berlin, STREETART, Vhils | Schlagwörter: , ,

Blick auf das ADS, 2013

Alexandre Farto  ist ein Streetart-Künstler aus Portugal, der unter seinem Pseudonym Vhils bekannt wurde. Seine hier gezeigte Technik ist das Sratching; eine spezielle Form von Streetart und bezeichnet das Zerkratzen von Oberflächen im öffentlichen Raum.
Seinen Ursprung hat Scratching in den U-Bahnen New Yorks, wo es etwa Mitte der 1990er Jahre unter Jugendlichen „in Mode“ kam. .
Mit Hilfe von Hammer, Meissel, Schlagbohrer und manchmal auch Farbe bekommen alte Gebäude wortwörtlich ein neues Gesicht.

Vhils kratzt seine Arbeiten aus vorhandenem Putz heraus und schafft somit einen Kontrast zwischen Putz und roher Betonwand, wie auf den Fotos zu sehen ist:

Weltweit kann man seine Werke bestaunen. Seine Kunst ist in verschiedenen Ländern zu sehen, aber auch in zahlreichen Ausstellungen. Die 📷 sind aus 2011 und 2013.

Vhils 2011 am ADS (Yaahm) in Friedrichshain



::: kinderkrankenhaus berlin :::
13. November 2020, 15:38
Filed under: Berlin, STREETART, unknown | Schlagwörter: , , ,

📷 2013



::: still :::
12. November 2020, 07:01
Filed under: Alias, Berlin, STREETART | Schlagwörter:

📷 2009



::: Wenn die Realität viel schöner ist :::
11. November 2020, 23:23
Filed under: Berlin, El Bocho, STREETART | Schlagwörter:

el-bocho

[…] Wohin die Straße deiner Träume führt erfährst du erst, wenn du ihr folgst. […]

📷 2009



::: autumn painting :::
10. November 2020, 06:46
Filed under: Berlin, STREETART, unknown | Schlagwörter: , , , ,


📷 2013



::: Innerfields in Friedrichshain :::
9. November 2020, 13:38
Filed under: ARTIST, Berlin, Innerfields, STREETART | Schlagwörter: ,

📷 2013



::: Rö´s „Animae Dementia“ in Lost Places :::
8. November 2020, 14:40
Filed under: Berlin, , STREETART | Schlagwörter: , , , ,

Rö´s "Animae Dementia" in Lost Places

Das man als Kletterer auch Teil eines Kunstwerks werden kann, bewiesen 2013 der französische Streetart-Künstler Rö und sein Kollege L’homme Pendu.
Der Künstler Rö denkt sich großformatige Motive aus und malt sie auf riesige Papierteile. Der Kletterer L’homme Pendu klebt die einzelnen Elemente dann in (meist) abenteuerlichen Aktionen auf städtische Fassaden.

Das Projekt von Rö wurde auf der Fassade einer leer stehenden Brauerei in Treptow-Köpenick realisiert. Es ist Teil der internationalen Kunstserie „Animae Dementia„.

Wie diese Arbeit einst entstand, kann man sich hier ansehen. 📷 2013



::: Ich bin sooo wütend :::
1. November 2020, 19:46
Filed under: Berlin, STREETART, unknown | Schlagwörter: ,



::: Herakut in Kreuzberg :::
21. Juli 2020, 23:14
Filed under: Berlin, Herakut, STREETART | Schlagwörter: , ,

Im Juli gab es noch ein voerst letztes Mural von Herakut aus Kreuzberg. My Home Might Be No Palace. But We Can Share It If You Like“ („Mein Zuhause mag kein Palast sein, aber wir können es gerne teilen, wenn du möchtest) entstand 2018 im Zuge des Mural Fest in Kreuzberg (Luckauer Straße).

Zumindest war ich diesmal schneller, was die Farben betrifft:



::: Maria am Ostbahnhof :::
30. Juni 2020, 23:17
Filed under: Bimer, Emess, Etam Cru, MTO, STREETART, Tika, Vhils | Schlagwörter: , , , ,

Maria am Ostbahnhof war ein Club im Berliner Ortsteil Friedrichshain. Er befand sich am Stralauer Platz 34, gegenüber dem Ostbahnhof in einer großen Industriehalle und entstand 1998 in einem Lager- und Verwaltungsgebäude des ehemaligen Postbahnhofs am Ostbahnhof an der Straße der Pariser Kommune.

Teilschließung 2020

Nach der Öffnung der Mauer eröffneteten auf dem Gelände abwechselnd Clubs. Mal hieß er Maria, Josef, Ads, Magdalena und ab 2014 bis heute ist es das Yaam.

Als ich 2011 auf Tour war und der Club gerade ADS hieß, war mir nicht bewusst, das ich beim damaligen Club ADS Teile der Hinterlandmauer fotografiert hatte, wie jetzt Clubkultour berichtete.

Auf der Seite clubkultour.de und auch in der dort verlinkten PDF-Datei wird ersichtlich, das es dieser Tage beim betrachten der Fotos nicht nur eine Vermutung meinerseits war, sondern auch mit Gutachten bestätigt ist.

Hintergrund: Das Yaam wurde vor kurzem in Teilen gesperrt, da laut Behörden eine 5m breite Ufer-Mauer marode ist.
Deswegen sind derzeit Ufer, Büro- und Logistikräume gesperrt und auf dem Außengelände ist ein Bauzaun aufgestellt. Der Outdoor-Bereich war bisher (derzeit Lockdown) unter Corona-Auflagen weiterhin ab 17 Uhr geöffnet.

Meine Higlights waren 2011 ganz andere. Nämlich einmal das Mural von Etam Cru (Sepe, Chazme, Bezt, Sainer), wie oben zu sehen oder zwei (Gemeinschafts)werke von MTO, einmal mit Emess und einmal mit Bimer:

Aber auch die Schweizer Küntlerin Tika hatte dort ganz frisch Farbei aufgetragen:

Auch der Portugiese Vhils alias Alexandre Farto hat sich mit seiner Scratch-Technik u.a. am ADS vereweigt, was man sich gesondert hier ansehen kann!

📷 2011



::: JR – The Wrinkles of the City in Berlin :::
25. Juni 2020, 15:20
Filed under: Berlin, JR (Juste Ridicule), STREETART | Schlagwörter: , , ,

Falten der Stadt

Der Fotograf und Streetart-Artist JR war 2013 mal wieder in der Stadt und hat dort grandiose Wandbilder hinterlassen, von denen ich einige ablichten konnte; die Sonne meinte es nur leider an dem Tag nicht so gut – zu gut!
Von Anfang an war ich fasziniert von seinen Serien über die Metropolen der Welt; am meisten aber von Women Are Heroes. Er nahm Portraits von den älteren Bewohnern der Stadt auf und zog diese in Übergröße auf diverse Wände auf. Damit verschmolz er die persönliche Geschichte der Menschen, die sich in ihren Falten wiederspiegelten, mit denen der Stadt, in der sie aufwuchsen.

Der französische Künstler JR, Jahrgang 1983, lebt und arbeitet in Paris. Grundlage seiner künstlerischen Tätigkeit ist die Portraitfotografie unter Verwendung einer 28 mm Linse. Mittels überlebensgroßer Plakate der Nahaufnahmen schafft JR raumgreifende Installationen in sozialen Brennpunkten und Armutsvierteln, immer mit humanitärem Ansatz und formalem wie inhaltlichem Bezug zu den Portraitierten und deren Lebensbedingungen. JR verwirklicht Projekte in Europa, Südamerika, Afrika und Asien. (Quelle: Galerie Springmann)

Nun ist die Aktion schon etwas länger (2013) her und die Plakate verblassen, sind verwittert und/oder die Gebäude wurden abgerissen, so dass bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr viel davon zu sehen ist.

Falten-Jagd im Großstadt-Dschungel

Nachfolgend eine kleine Auslese zu den Falten der Stadt in Berlin:

AEG-Gelände in der Gustav-Mayer-Allee

Auguststraße

Auguststraße/Ecke Rosenthaler Straße

S-Bahnhof Warschauer Straße

Straße der Kommune und Am Ostbahnhof

Wasserturm am Ostbahnhof

Schon ein paar Tage zuvor war ich im Umfeld der Invalidenstraße unterwegs:

Auf dem ehemaligen Gelände des Ministerium für Bauwesen, Städtebau und Wohnungswirtschaft der DDR in der Scharrenstraße/Breite Straße fand ich dies:

Angrenzend daran und mit Eisern Union! bemalt folgendes Auge:

Die gesamten & restlichen Fotos:

2020

In diesem Jahr konnte ich noch ein paar Fotos aus der Prenzlauer Allee erhaschen. Die aus dem Prenzlauer Berg (Wasserturm) und von der Friedrichstraße habe ich leider nicht mehr als Serie vervollständigen können.

Aber auch aus Kreuzberg und vom Postbahnhof fehlen mir zwei Fotos für die Serie. Ich kann also festhalten, das ich (von den ursprünglich geplanten 15) Werken erst 7 und dann doch noch 8 Portraits von JR in Berlin finden konnte. Einige waren ja beinahe omnipräsent, während andere eher schwer zu finden waren.
Und wie man sieht: unglaubliche 7 Jahre lagen dazwischen, das ich noch ein Foto aus der Prenzlauer Allee machen konnte. Mittlerweile sind die meisten Kunstwerke ja schon wieder verschwunden, vom Regen zerstört, abgerissen, oder verbaut. So traurig das ist, umso natürlich ist es ein Teil von Streetart, die eben sehr vergänglich ist.

Auf der Blogseite: Berliner Baustellen kann man noch einmal eine ausgezeichnete Fotodokumentation des ehemaligen DDR-Bauministeriums mit den Werken von JR bestaunen, denn das Gebäude gibt es nicht mehr.

📷 2013 und 2020




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